Akupunktur

In den letzten Jahren konnte in mehreren Untersuchungen nachgewiesen werden, dass Akupunktur zur Linderung von Schmerzen aller Art (z. B. Wirbelsäulen- und Gelenkschmerzen), Menstruationsbeschwerden, Heuschnupfen, Allergien, Asthma und Tinnitus beiträgt. Akupunktur wird aber auch bei Störungen des Magen-Darm-Traktes und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Selbst bei Suchtkrankheiten wie Rauche, zeigen sich gute Erfolge. Nebenbei unterstützt Akupunktur auch die Schönheit: Die Haut entwickelt wieder mehr Volumen, Elastizität und Straffheit – Falten glätten sich.

Entlang der Meridiane stimulieren die Akupunkturnadeln sog. „Triggerpunkte“ und lösen dadurch Blockaden, damit die Lebensenergie Qi wieder fließen kann und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden. Bei der Akupunktur werden auch Punkte miteinbezogen, die fernab des eigentlichen Schmerz- bzw. Krankheitsgeschehens liegen. Der Funktionskreis mit all seinen zugeordneten Organen wird stabilisiert, um sein Gleichgewicht wiederherzustellen und Krankheiten erfolgreich zu behandeln. Bei der Akupunkturbehandlung werden dem Patienten an ausgewählten Stellen sterile Einmalnadeln in die Haut eingestochen und verbleiben dort 20 bis 30 Minuten.

Eine spezielle Therapieform ist die Ohrakupunktur: Dabei wird der stärkste Punkt einer gestörten Zone am Ohr aktiviert. Durch das Setzen einer Nadel in diesen Punkt werden die Regulationsmechanismen des Körpers angeregt und die Störungen behoben. Die Therapie am Ohr kann man durch Setzen einer Dauernadel verstärken.

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